Was hier geschah
Der Turm wurde zwischen 1871 und 1874 gebaut, um einen älteren Leuchtturm zu ersetzen, den das Meer allmählich unterspülte. Während des Baus, 1873, riss sich ein Karren, mit dem Baumaterial transportiert wurde, auf seiner Schiene los und stürzte ins Wasser. Zwei Töchter des Bauleiters Hezekiah Pittee – Mary und Eliza – gehörten zu den Kindern, die darin mitfuhren, und ertranken.
Die Wärter und ihre Familien wohnten im Backsteinhaus neben dem Turm. 1955 wurde das Leuchtfeuer automatisiert; das Wärterhaus, 1970 durch ein Feuer zerstört, wurde restauriert und als Museum eröffnet.
Die Legenden
Die Pittee-Mädchen sind die bekanntesten Geister des Leuchtturms: Besucher berichten von Kinderlachen und einem Mädchen in blauem Kleid mit Haarschleife auf der Treppe und nahe der Turmspitze.
Ein früherer Wärter, Peter Rasmussen, soll sich durch den Geruch seiner Zigarren bemerkbar machen, und am Fuß des Turms wurde ein großer Mann gesehen. Der Ruf des Ortes verbreitete sich nach einer Folge von Ghost Hunters im Jahr 2006.
Wahrheit oder Legende?
Der Unfall von 1873 ist dokumentiert, und das Museum erzählt ihn ohne Beschönigung. Die Erscheinungen beruhen auf Berichten von Besuchern und Personal.
Besuch
Leuchtturm und Museum sind täglich geöffnet, und man kann die 219 Stufen bis nach oben steigen. Abendliche Paranormal-Führungen namens „Dark of the Moon“ gibt es das ganze Jahr über.